Glasklare Aussichten
bei Opitz in Villach

Als Zwei-Personen-Betrieb gegründet, beschäfigt der Familienbetrieb Opitz heute 52 Mitarbeiter und wird in dritter Generation geführt. Pro Jahr werden 25.000 Fenster in Villach gefertigt.

Große durchgehende Glasflächen,  die für viel Helligkeit in der Wohnung sorgen, gleichzeitig sind sie barrierefrei, schalldicht und einbruchsicher – das wünschen sich die Österreicher von Fenster- und Terrassenschiebetüren. Wenn es einer weiß, dann Erich Opitz, Geschäftsführer des Familienunternehmens Opitz in Villach, der mit seinen 52 Mitarbeitern jedes Fenster nach Maß fertigt. Seit 35 Jahren leitet er die Geschicke des Betriebs, der von seinem Vater, ebenfalls Erich, gegründet wurde.

Auch die dritte Generation ist schon in den Startlöchern. Tochter Stefanie Opitz ist seit eineinhalb Jahren im Familienbetrieb und soll später Aufgaben wie Buchhaltung, Controlling und innerbetriebliche Abläufe übernehmen. Stephan, ihr Mann, ist für den Verkauf zuständig, also im Kontakt mit Architekten, Genossenschaften und Händlern. Beide durchlaufen viele Stationen im Betrieb, um auf das Führen vorbe-reitet zu werden, erzählt Opitz. „Als Unternehmer ist es wichtig, dass man weiß, was in seiner Firma vor sich geht“, erklärt der Geschäftsführer. Aber nicht nur für Unternehmer habe das eine große Bedeutung. „Auch die Mitarbeiter müssen sehen, dass sich die Chefs in Produk-tion und Fertigung auskennen.“

Denn mit dem reinen Einsetzen der Fenster in die Wand sei es nicht getan. In der Baubranche gebe es sehr viele Normen, die bereits bei der Planung berücksichtigt werden müssen.

GEMEINSAME PRODUKTINNOVATION
Und geplant wird im Familienbetrieb viel. Denn pro Jahr werden 25.000 Fenster in Villach hergestellt. „Viele davon sind Alufusions-Fenster und -Türen, die Stabilität, Wärmeschutz und Gestaltungsvielfalt bei der Größe garantieren“, sagt Opitz, der gemeinsam mit drei anderen österreichischen Firmen diese Innovation ins Le-ben gerufen hat. Durch eine eigene Technik werden das Aluminiumprofi, das außen am Fenster ist, und das innenliegende Kunststoffprofil miteinander verbunden.

Über vier Standbeine werden diese Fenster, Terrassen- und Haustüren sowie Rollläden, Jalousien und Markisen an den Kunden gebracht. Das erste ist der Verkauf vor Ort in Villach und über die Tochterfi rma in Wien. Es folgen Vertriebsnetze wie Wohnungsgenossenschaften und Außendienstmitarbeiter sowie der Handel. Opitz: „Es ist wichtig, das Risiko zu splitten, damit wir Reaktionsmöglichkeiten haben, falls es wirtschaftllich einmal schwer werden sollte.“

Auf den reinen Handel wollte man sich nicht festlegen, denn der Mitbewerb aus der Ukraine oder Rumänien sei zu groß. Opitz setzt auf qualitative Produkte, die ausschließlich in Österreich gefertigt werden. Das habe sich bei den Unwettern, die kürzlich über Kärnten zogen, bezahlt gemacht. „Viele andere Fens ter sind kaputt, aber kaum ein Opitz-Fens ter ging zu Bruch“, sagt der Chef.

Für Opitz spielt neben der Qualität auch der Gedanke, Arbeitsplätze zu sichern, eine Rolle. „Die Bestandteile hier zu kaufen ist zwar teurer, wir wollen aber die Jobs der Menschen vor Ort erhalten.“ Eingekauft wird in Österreich, verkauft aber auch über die Grenzen hinweg. Fenster aus Villach gibt es in Italien, Deutschland, auf Gran Canaria oder auch in einem Buschkrankenhaus in Afrika.

Je nach Kundenwunsch werden die Fenster und Türen nach Maß gefertigt.
Präzision spielt eine große Rolle beim Planen der Fenster.
Mitarbeiterin Monika Hinteregger fertigt Fensterrahmen.
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